berlinerleben 1/20

DIE PFLANZENBÖRSE Auf dem Berliner Staudenmarkt bekommt man Jungpflanzen gegen eine kleine Spende. www.berliner- staudenmarkt.de W er im Sommer ernten möchte, der muss im Frühjahr säen. Hobbygärtner­ Innen laufen jetzt zur Hochform auf. Auch in der Stadt gibt es einen Trend zu selbst gezogenem Obst, Gemüse und eigenen Kräu- tern. Sie kommen immer frisch auf den Tisch und schmecken lecker – vor allem, weil man genau weiß, woher sie kommen. Sie sind dekorativ und garantiert frisch: Möhren, Kürbisse, Tomaten, Zucchini und Rote Bete gedeihen auch auf dem Balkon. Aus eigenem Anbau SO EIN PFLANZGEFÄSS lässt sich aus einer einfachen Holzkiste und zwei Tragegurten leicht selber herstellen. DAS MINIGEWÄCHSHAUS Design House Stockholm ist aus Eschenholz und Glas gearbeitet. DER PFLANZBEHÄLTER von Manufactum besteht aus Jutefilz und fasst 30 Liter Blumenerde. 1 SONNENGEMÜSE Abgesehen vom Spargel, der mehrere Jahre Vorlauf bis zur Ernte benötigt, eignet sich so ziemlich jedes Gemüse. Sogar Kürbisse und Kartoffeln lassen sich auf dem Balkon ziehen. Lollo Rosso, Eichblatt oder Baby Leaf – mit Pflücksalaten kommen auch Anfänger gut zurecht. Weil die Blätter ständig nachwachsen, gibt es immer frischen Salat. Die Tomate ist der Klassiker auf dem Südbalkon. Einen in die Erde gesteckten Holzstab nimmt sie gerne als Rankhilfe an. Auch Erdbeeren, Auberginen, Chilis und Paprika freuen sich über ein sonniges Plätzchen. IM HALBSCHATTEN Auf West- und Nordbalkonen trocknen die Pflanzen nicht so leicht aus. Das Waldkraut Bärlauch mag es sogar richtig schattig. Sauerampfer, Waldmeister, Minze und Brunnenkresse gedeihen ebenso in schattigeren oder halbschattigeren Gefilden wie auch Mangold, Rote Bete, Spinat, Buschbohnen, Radieschen oder Brokkoli. 18 WOHNEN FOTOS: Buchczik (4), Kerstin Zillmer, Presse (3)

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